DeutschEnglish

Klinische Immunologie


Mitglieder (in alphabetischer Reihenfolge):

Michael Fischer, Univ.-Klinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin, Wien
Andreas Heitger, St.Anna Kinderspital, Wien
Gerald Höfler, Institut für Pathologie der Karl-Franzens-Universität Graz
Hans Lassmann, Institut für Hirnforschung der Universität Wien
Eveline Schretter-Irschick, Univ.-Klinik für Augenheilkunde, Innsbruck
Josef Smolen, Univ.-Klinik für Innere Medizin III, Wien
Georg Stingl, Univ.-Klinik für Dermatologie, Wien
Gernot P. Tilz, Medizinische Universitätsklinik, Graz
Georg Wick, Institut für Pathophysiologie der Universität Innsbruck,
Hermann Wolf, Immunologische Tagesklinik, Wien
Gerhard Zlabinger, Institut für Immunologie der Universität Wien

Das Komitee für Standespolitik und Fortbildung Klinische Immunologie (Arbeitsgruppe klinische Immunologie der ÖGAI) wurde anläßlich der ÖGAI Jahrestagung 2001 mit dem Ziel ins Leben gerufen, ein Forum für klinisch-immunologische Fragestellungen zu bilden. Bisher fanden zwei Treffen dieser Arbeitsgruppe statt. Auf dem Gebiet der Fortbildung sieht die Arbeitsgruppe für Klinische Immunologie der ÖGAI ihre erste Aufgabe in der Erstellung von Positionspapieren (Guidelines) enthaltend Stellungnahmen zu klinisch-immunologischen Fragestellungen der Diagnostik und Therapie hauptsächlich immunologisch-mediierter Erkrankungen. Dabei sollen Ärzte aller Fachrichtungen über neue Entwicklungen in der klinischen Immunologie informiert werden. In ihrer Tätigkeit soll diese Arbeitsgruppe weiters als Sprachrohr der ÖGAI auch gegenüber Patienten, Medien und Behörden in klinisch-immunologischen Fragestellungen fungieren. 

Als erstes Positionspapier ist geplant, eine Stellungnahme zu den Grundlagen, Wirkmechanismen, Indikationen und Nebenwirkungen der Therapie mit humanen Immunglobulinpräparaten, im Besonderen zur off-label Verwendung von intravenös verabreichbaren Immunglobulinpräparaten (IVIG), zu verfassen. Das Thema der Indikationsstellung zur Off-label Verabreichung von IVIG (d.h. die therapeutische Verwendung von IVIG außerhalb der von der Behörde zugelassenen Indikationen) hat dann eine besondere Bedeutung, wenn bei der Versorgung mit dem prinzipiell nicht unendlich verfügbaren biologischen Medikament humanes Immunglobulin, ein Produkt, das aus dem Plasma von gesunden Spendern durch einen aufwendigen Herstellungsprozeß gewonnen wird, Engpäße auftreten. 

Thema eines weiteren Positionspapieres dieser Arbeitsgruppe sollen die in der klinischen Immunologie verwendeten diagnostischen Verfahren darstellen, und zwar im Besonderen deren Aussagekraft, Stellenwert und Grenzen im Rahmen der Diagnostik, Differentialdiagnostik und Verlaufsbeobachtung von hauptsächlich immunologisch-mediierten Erkrankungen. Dabei soll ein ganz besonderes Augenmerk dem rationellen und gut begründbaren Einsatz der teilweise aufwendigen Spezialuntersuchungen geschenkt werden, wobei als wesentlicher Bestandteil der diagnostischen Verwendung immunologischer Testverfahren die sachkundige Interpretation der Ergebnisse herausgestrichen werden soll.

 




 
 


Wir danken den unterstützenden Mitgliedern:


alkabello
allergopharma
astrazeneca
Shire
bd
affymetrix_bioscience
biomedica
eubio
gsk
meda
morpho
novartis
thermofisher
szabo